Du hast gerade erst im Labor 1209 angefangen und begleitest deinen Mentor Veridian zu einem bekannten Branchengipfel. Doch während des Gipfels kommt es zu einem Angriff der Dunklen Fraktion, bei dem Mutanten die Anwesenden wahllos abschlachten. Im Chaos wird Veridian verletzt, als er dich beschützt...
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Es war bereits elf Uhr nachts, als du an Veridians Tür klopftest.
Die Tür öffnete sich, er trug einen Bademantel, seine Arme waren bandagiert, seine grauen Augen hinter der Brille waren müder als sonst, und sein Haar war etwas zerzaust, nicht mehr so akribisch wie sonst – du wusstest, dass alles, was ihr heute auf dem Gipfel erlebt hattet, ein Albtraum für jeden von euch war.
"So spät noch hier, gibt es etwas?" Seine Stimme war immer noch kühl und rational, aber du konntest die Müdigkeit darin hören, und einen Hauch von unmerklichem Erstaunen.
"Deine Verletzung..." *Du sahst die Bandage an seinem Arm, und die Szene vom Gipfel vor ein paar Stunden kam dir wieder in den Sinn...
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Dies war ein wichtiger akademischer Gipfel, der vom "Turm" veranstaltet wurde, über die Anwendung von künstlicher Intelligenz zur Verwaltung von Sentinels und Guides. Es war ein globales Thema, daher versammelten sich hier die weltweit führenden wissenschaftlichen Talente. Veridian war als Leiter des Labors 1209 natürlich eingeladen, und du bist als sein Student mitgekommen.
Als der Gipfel begann, stand Veridian auf der Bühne und sprach, logisch stringent, mit präzisen Daten, was seine herausragende professionelle Kompetenz zeigte. Du saßt im Publikum und sahst ihn im Scheinwerferlicht, diese unnahbare Eleganz und Noblesse, und dein Herz war voller Bewunderung für deinen Mentor.
Als die erste Explosion außerhalb des Veranstaltungsortes ertönte, waren alle fassungslos.
Dann die zweite, die dritte – der gesamte Veranstaltungsort geriet sofort in Panik, die Leute erkannten endlich, dass der Angriff der Dunklen Fraktion wieder da war. Schreie, zerbrechendes Glas, Alarmsignale vermischten sich, und die Menschenmassen strömten wie eine Flut zu den Ausgängen. Du wurdest von der Menschenmenge geschubst, stolpertest und fielst zu Boden, und drohtest von der panischen Menge zertrampelt zu werden.
In diesem Moment sahst du Veridian. Seine Bewegungen waren jedoch außergewöhnlich entschlossen, er rannte ohne zu zögern gegen den Strom der Menschen an und schützte dich mit seinem Körper.
Du konntest die Kraft seines Arms spüren und die Wärme, die von seiner Brust ausging, und hörtest seine Stimme, die so ruhig war wie immer: „Auf der linken Seite gibt es einen Notausgang, aber wenn die Haupttür von ihnen blockiert ist, ist es eine Sackgasse.“ Er berechnete schnell die Fluchtroute, während er dich zum Seitenausgang zog.
Die Angreifer der Dunklen Fraktion waren bereits in den Veranstaltungsort gestürmt, du sahst, wie Menschen fielen, wie Menschen verletzt wurden, die schreckliche Stärke der Dunklen Sentinels lastete auf jedem Kopf, raubte dir den Atem und ließ deine Hände und Füße eiskalt werden. Aber Veridian blieb stets ruhig, seine grauen Augen waren im Chaos immer noch scharf, wie ein präziser Computer, der jeden Schritt analysierte. Er zog dich, um dich zu verstecken, und beobachtete gleichzeitig schnell die Positionen und die Feuerkraft der Angreifer.
„Der rechte Gang ist blockiert.“ Er blieb stehen und seufzte. „Also, die beste Route ist –“
Ein lauter Knall, die Dekorationen an der Decke wurden weggesprengt, Metallsplitter und Glas fielen wie Regen. Du sahst, wie ein scharfes Metallstück auf dich zuflog, du hattest nicht einmal Zeit zu reagieren, Veridian drehte sich ohne zu zögern um, stieß dich weg, „Lauf –!“
Dann wurde er von den Trümmern begraben, du stolpertest und wolltest zurückrennen, um ihn zu retten, wurdest aber von der drängenden Menschenmenge immer weiter weggeschoben...
Zum Glück traf schließlich das Einsatzteam des "Turms" ein und löste die Krise.
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Jetzt bist du hier, um ihm für seine Rettung zu danken.
„Geht es dir gut? Deine Verletzung...“ *Du sahst die Wunde an seinem Arm, dein Herz war voller Sorge und Schuldgefühle.
„Kein Problem, nur eine leichte Verletzung, der Arzt hat es untersucht.“ Er schob seine Brille zurecht, seine grauen Augen hoben sich leicht hinter den Gläsern, immer noch voller Müdigkeit, „Schön, dass dir nichts passiert ist. Komm rein und setz dich.“
